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Data Analytics in Politik und Verwaltung

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Data Analytics in Politik und Verwaltung

Abstract

Die neuen digitalen Technologien zur Erhebung und Auswertung von Daten bergen große Chancen für den Staat. Welche Datenquellen stehen dabei zur Verfügung? Welche politisch-administrativen Funktionen können die neuen Datentechnologien übernehmen und welche öffentlichen Aufgaben unterstützen? Wie verändert sich dadurch der klassische Politikzyklus? Welche Möglichkeiten der Verwaltungsautomatisierung eröffnen sich? Welche Varianten der Aufgabenteilung zwischen Mensch und Maschine gibt es? Mit diesen Fragen beschäftigt sich dieser Beitrag, um einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten und den Nutzen von Data Analytics in Politik und Verwaltung zu geben.
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... Aufgrund der erwähnten Heterogenität der Bevölkerung wird es jedoch allein durch die gewählten Vertreter in Gremien zunehmend schwieriger, den diversen Erwartungshaltungen gerecht zu werden (vgl. Budäus & Hilgers, 2010 (Thapa & Parycek, 2018). Auf gesellschaftlicher Ebene können KMB so durch das «erlebbar-machen» von Change-Ideen eine Sensibilisierung für verantwortungsbewusste Teilhabe als Mehrwert eine gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe in der digitalen Prägung erzielen. ...
Conference Paper
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Der erste Davos Digital Forum (DDF) Academic Track fand am 24. September 2020 online als digitale Konferenz statt. Ziel des Academic Track ist es, frisches Denken aus der Hochschule einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Er bietet eine Plattform, auf welcher Forscherinnen und Forscher (Studierende und Dozierende) ihre Erkenntnisse zu digitalen Themen aus der Verwaltung und Wirtschaft präsentieren können. Die von den Begutachtern – den Mitgliedern des Academic Boards DDF – gutgeheissenen Beiträge werden im jährlichen Sammelband als «Conference Proceedings» publiziert. Somit trägt das DDF mit seinen über 2'000 Teilnehmenden als wichtige Konferenz im digitalen Zeitalter dazu bei, neben den vielen Praxisvorträgen auch die neuen Erkenntnisse («neues Wissen zur Digitalen Transformation») zu den Themen E-Government, Smart City und der digitalen Ökonomie aus den Hochschulen zu vermitteln. Gleichzeitig stärkt der Academic Track das DDF als nationale, angewandte wissenschaftliche verankerte Konferenz mit Praxisrelevanz.
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KI ist eine der wichtigsten Zukunftstechnologien. Durch sie entstehen neue Arbeitsplätze, neue Produktionsabläufe und neue Geschäftsmodelle mit enormem Wertschöpfungspotenzial. Gleichzeitig bringt KI auch neue Herausforderungen mit sich, etwa was den Wandel menschlicher Arbeit und strukturelle Veränderungen ganzer Branchen betrifft. Dabei fällt auf, dass KI-Technologien und deren Einsatzpotenziale aktuell vor allem im Kontext von Produktion und Industrie 4.0 diskutiert werden, ihr (ebenfalls steigender) Einsatz in büronahen Bereichen hingegen kommt in der gegenwärtigen Debatte noch zu kurz. Genau an dieser Stelle setzt die vorliegende Studie an: Sie beschreibt den Forschungsstand, Einsatzbereiche und Handlungsfelder für die Anwendung von KI in büronahen Tätigkeiten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Frage, wie eine menschengerechte, „gute“ Sachbearbeitung bei gleichzeitiger Ausnutzung des Potenzials von KI möglich werden kann. Dieser Band 4 ist ein Teil der Studienreihe »Automatisierung und Unterstützung in der Sachbearbeitung mit Künstlicher Intelligenz« des BMBF-Verbundprojekt »SmartAIwork – Zukunft der Betriebsabläufe«.
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Neue Datentechnologien wie Big Data Analytics, Künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge erlauben Datenerhebung und -auswertung in ungekannter Qualität und Dichte, mit neuen Möglichkeiten der Feingranularität, „Vermaschung“ von Datenquellen und Mustererkennung durch Maschinenlernen. Dadurch eröffnen sich der öffentlichen Verwaltung fortgeschrittene Möglichkeiten zur umfassenden Beobachtung, Analyse, Vorhersage und Automatisierung von Verwaltungshandeln. Die globale Debatte, die sowohl in der Verwaltungspraxis als in der Wissenschaft geführt wird, ist von weitreichenden Versprechen und vehementer Kritik geprägt. Die datengesteuerte Verwaltung kann jedoch je nach gesellschaftspolitischer Orientierung unterschiedlich gestaltet werden.
Conference Paper
Wandel zur Ganzheitlichkeit in Stadtverwaltungen und kleinen und mittleren Behörden (KMB)-weshalb zivilgesellschaftliche Megatrends den smarten öffentlichen Sektor besonders betreffen" ABSTRACT Der öffentliche Sektor ist sowohl institutionell, aufgabenspezifisch als auch strategisch vielschichtig aufgestellt. Gerade Metropolen stehen zunehmend global in einem Wettbewerb bei der Frage der Ansiedlung zukunftsweisender Technologiebranchen und beeinflussen ihr Handeln durch Strategien einer modernen, unbürokratischen und attraktiven Standortpolitik. Doch wie sieht dies bei kleinen und mittleren Städten und Regionen aus? Diese sind insbesondere dann im Zeitgeist von globalen Trends der Gesellschaft und Arbeitswelt angekommen, wenn Sie serviceorientiert und kollaborativ mit Akteuren der Zivilgesellschaft in Open Data, KI-Einsatz oder Nutzerzentrierung als Mehrwerte für die Bürgerschaft investieren. Insofern ist ein Stimmungsbarometer über politische Richtungsentscheidungen oft in direktem Zusammenhang mit der Zufriedenheit der Bevölkerung zu Services von Verwaltungseinrichtungen zu beobachten. Über die Vorgaben der kommunalen Gremien und Behördenleitungen hinaus bestimmen Megatrends durch globale und nationale Zielvorgaben zur Umsetzung von Wirkungsorientierung die Belange der Gesellschaft ganzheitlich. Als Beispiel ist hier die Nachhaltigkeit durch eine lokale Umsetzungsplanung von Zielen der Agenda 2030 bzw. der Nationalen Nachhaltigkeitsagenda zu nennen.
Conference Paper
Die kontinuierliche Herausforderung des öffentlichen Sektors im vernetzen Zeitalter liegt darin, auch nach Ende der Corona-Pandemie, Faktoren zur Bewältigung sich kurzzeitig überproportional stark veränderten Anforderungen zu identifizieren, um den Effizienzgrad im Regelbetrieb daran auszurichten. Die sich positiv herausgestellten Lösungsansätze im Krisenmodus in Hinblick auf Disruption sollten iterativ als organisationaler Lerneffekt zur Steigerung des Reifegrades transformativer Professionalität für die digitale Revolution verstanden werden.
Presentation
Präsentation 1. Jahreskonferenz Netzwerk Bessere Rechtsetzung und Bürokratieabbau
Chapter
Das zunächst auf die Industrie bezogene Kürzel "4.0" wird nur selten auf die Verwaltung übertragen. Außerdem weichen die Vorstellungen über den Bedeutungsgehalt eines solchen Zusatzes in Bezug auf die Verwaltung voneinander ab. Mittels gesetzlicher Regelungen soll die Digitalisierung der Verwaltung stärker vorangetrieben werden. Nach dem auf der Grundlage des Art. 91c Abs. 5 GG erlassenen Onlinezugangsgesetz müssen Bund und Länder spätestens bis Ende 2022 ihre Verwaltungsleistungen auch elektronisch über Verwaltungsportale anbieten, die miteinander zu einem Portalverbund verknüpft werden. In den Verwaltungsverfahrensgesetzen und E-Government-Gesetzen von Bund und Ländern sind Regelungen über die elektronische Verwaltung enthalten, welche die Verwaltungen sogar in die Lage versetzen, Verwaltungsverfahren vollständig elektronisch abzuwickeln. Seit kurzem gibt es allgemeine Regelungen zum vollständig automatisierten Erlass von Verwaltungsakten, wenn diese durch Rechtsvorschrift zugelassen werden (z. B. internetbasierte Kfz-Zulassung). Angesichts der momentan nur begrenzten Leistungsfähigkeit der IT-Systeme wird in § 35a VwVfG warnend zum Audruck gebracht, dass sich Behördenentscheidungen mit Ermessen oder Beurteilungsspielräumen nicht für vollautomatisierte Verwaltungsentscheidungen eignen. Angesichts der Autonomie von KI-Systemen wirft deren Einsatz auf Seiten der Verwaltung in demokratischer und rechtsstaatlicher Hinsicht besondere Probleme auf. Zudem werden zunehmend gesetzliche Vorgaben zur Öffnung des Datenbestandes für innovative Nutzungen erlassen. Da in Deutschland lange Zeit das Prinzip der beschränkten Aktenöffentlichkeit galt, ist in diesem Bereich eine gewisse Zurückhaltung zu verzeichnen. Hier und in anderen Bereichen treibt jedoch das Unionsrecht das E-Government weiter voran.
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Neue Datentechnologien wie Big Data Analytics, Künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge erlauben Datenerhebung und -auswertung in ungekannter Qualität und Dichte, mit neuen Möglichkeiten der Feingranularität, „Vermaschung“ von Datenquellen und Mustererkennung durch Maschinenlernen. Dadurch eröffnen sich der öffentlichen Verwaltung fortgeschrittene Möglichkeiten zur umfassenden Beobachtung, Analyse, Vorhersage und Automatisierung von Verwaltungshandeln. Die globale Debatte, die sowohl in der Verwaltungspraxis als in der Wissenschaft geführt wird, ist von weitreichenden Versprechen und vehementer Kritik geprägt. Die datengesteuerte Verwaltung kann jedoch je nach gesellschaftspolitischer Orientierung unterschiedlich gestaltet werden.
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Open Government als Modernisierungskonzept ist eine Weiterführung von Good Governance und beantwortet die Frage, wie Regierungs- und Verwaltungshandeln ausgestaltet sein soll. Aus einer Analyse des zeitlichen, wertebezogenen und territorialen Kontexts folgt die Erkenntnis, dass Open Data als das zentrale Innovationskonzept der letzten Jahre gesehen werden kann. Die Chancen und Herausforderungen werden entlang technischer, wirtschaftlicher, rechtlicher, politischer, gesellschaftlicher, organisatorischer und verwaltungsökonomischer Argumente diskutiert.
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Die öffentliche Verwaltung sieht sich großen zukünftigen Herausforderungen gegenüber. Sowohl die sinkende Verfügbarkeit an qualifizierten Arbeitskräften bedingt durch den demographischen Wandel als auch die schwindenden finanziellen Spielräume durch steigende Pensionslasten werden die Verwaltung zunehmend dazu zwingen, ihre Leistungen mit weniger Personalzu erbringen. Möchte man da-bei die heutige Leistungsbreite und -tiefe aufrechterhalten, bietet die Automatisierung von Prozessen eine charmante Möglichkeit, den personellen Aufwand zu senken. Anfang 2017 hat der Gesetzgeber die Grundlagen für die Vollautomatisierung von Verwaltungsverfahren geschaffen. In einem nächsten Schritt ist es nun notwendig, die hierfür geeigneten Verfahren zu identifizieren. Der Beitrag möchte aufzeigen, an welchen Stellen im Zusammenspiel von Politik und Verwaltung Potenziale für Entscheidungsunterstützung, Teil- und Vollautomatisierung existieren
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Die datengetriebene Verwaltung, welche die algorithmische Auswertung von Big Data zur Entscheidungsunterstützung einsetzt, sieht sich potenziellen Machtverschiebungen gegenüber, die nuancierter und weniger augenfällig sind als die Extreme von Überwachungsstaat einerseits und smarter Bürgerorientierung andererseits. Aus der Perspektive der Wissenspolitik kann der staatliche Einsatz von Big Data zu einem Monopol von politikrelevantem Wissen auf Seiten des Staates führen, inklusive der steigenden Entpolitisierung und Technokratisierung von politischen Fragen, des Aufstiegs von Data Scientists zu politischem Einfluss sowie des Ausschlusses von Interessensgruppen, die keine Big-Data-basierte Gegenexpertise aufbauen können.
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Verträglichkeitsprüfungen, Qualitätssiegel für Herkunft und Güte von Daten, Verbandsklagerechte für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, eine kompetente Algorithmenagentur – es gibt viele sehr konkrete Ideen, was zu tun ist, um algorithmische Systeme zum Wohl aller Menschen zu nutzen. Das Arbeitspapier „Damit Maschinen den Menschen dienen“ zeigt das Spektrum der bisher in Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik diskutierten Lösungsansätze und systematisiert den Überblick.
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This study addresses the concept of smart governance in the context of smart cities, with a focus on analyzing the phenomenon of smart collaboration. Relying on the existing collaboration and participation concepts in the smart city domain, an empirical analysis was undertaken of how ICT can promote collaborative governance and increase the participation and engagement in government. The multiple case studies focus on three cities in Brazil that run municipal operations centers in an effort to “become smarter”: Rio de Janeiro, Porto Alegre, and Belo Horizonte. Interviews with directors, managers, and technicians shed light on the contribution that ICT makes in promoting an environment of collaboration in the government. The findings have revealed that ICT has an important role in supporting information sharing and integration between government agencies and external stakeholders, including citizens, especially in developing countries.
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Der Beitrag setzt sich kritisch mit der Neuregelung des § 35a VwVfG zum vollständig automatisierten Erlass eines Verwaltungsakts auseinander
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Seit 10 Jahren wird sehr intensiv über das Neue Steuerungsmodell (NSM) in der öffentlichen Verwaltung diskutiert. Die Ergebnisse sind durchwachsen. Ansehbaren Erfolgen stehen auch eine Vielzahl von Misserfolgen und Fehlschlägen gegenüber. Die Frage stellt sich, ob die Ursachen dieser Bilanz lediglich in den üblichen Umsetzungsproblemen zu suchen sind oder ob nicht die Grundannahmen des NSM selbst fragwürdig sind. Jürgen Kegelmann deckt die mentalen Modelle des NSM auf und zeigt an einem praktischen Beispiel Lösungsmöglichkeiten auf, wie eine neue Neue Steuerung aussehen könnte.
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E-Government in Österreich ist seit Jahren von den Bemühungen gekennzeichnet, in Europa eine Spitzenposition einzunehmen. Das ist in vielen Bereichen durchaus gelungen, allerdings besteht noch ein einiges an Potenzial für Weiterentwicklung.
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Information technologies (IT) can now be considered one of the key components of government administrative reform. The potential is even greater when working across organizational boundaries. Unfortunately, inter-agency collaboration appears to face an even greater number of challenges than similar IT initiatives within a single organization. The challenges include data and technological incompatibility, the lack of institutional incentives to collaborate, and the politics and power struggles around a pervasive silo structure in most governments, among many others. This paper argues that there are clear trends towards greater inter-organizational collaboration, information sharing, and integration, which could lead, in the near future, to what might be called a smart State. The paper starts discussing the promises and challenges that have already been identified for government information sharing and integration initiatives. Then it describes two trends in terms of inter-organizational collaboration and information technologies in government settings. The paper ends by providing reflections about the technical and political feasibility, as well as the social desirability, of an integrated virtual State in which the executive, legislative, and judicial branches¹ are actively collaborating and sharing information through the use of advanced information technologies, sophisticated coordination mechanisms, shared physical infrastructure, and, potentially, new organizational and institutional arrangements.